Europa im Studium erleben
07.05.2026
Der 9. Mai erinnert als Europatag an die Idee eines vereinten Europas. An der FHV ist Europa längst Teil des Studienalltags. Durch RUN-EU* und mit Unterstützung des Internatonal Office sammeln Studierende internationale Erfahrungen, bauen Netzwerke auf und erweitern ihren Horizont. FHV-Nicolas Schmidle gibt im Interview spannende Einblicke in seine persönliche interkulturelle Reise im Lauf seines Studiums.
Key Takeaways
| ✓ | Nicolas Schmidle absolvierte während seines Studiums an der FHV Auslandssemester in Bali und Norwegen. |
| ✓ | Über RUN-EU reiste er unter anderem nach Brügge und sammelte dort prägende Erfahrungen. |
| ✓ | Jeder Auslandsaufenthalt trug zu seiner fachlichen und persönlichen Entwicklung bei. |
| ✓ | Die RUN-EU-Kurzaufenthalte machten internationale Erfahrungen für ihn gut mit Studium und Alltag vereinbar. |
| ✓ | Heute gestaltet er als Chairperson das RUN-EU-Netzwerk aktiv mit. |
Interview
Seit 2020 ist die FHV Teil des europäischen Hochschulnetzwerks RUN-EU (Regional University Network – European University). Was bedeutet RUN-EU für dich?
Nicolas Schmidle: Neue Menschen im Ausland kennenlernen und dabei fachlich wie persönlich wachsen. Ich habe Orte abseits des Massentourismus erlebt und neue Perspektiven gewonnen. RUN-EU-Kurzaufenthalte sind zudem als internationale Lernerfahrungen anerkannt und erscheinen im Diploma Supplement.
Du bist selbst aktiv im RUN-EU Netzwerk. Welche Aufgaben hast du dort inne?
Nicolas Schmidle: Ich bin Chairperson des RUN-EU Student Councils an der FHV und zentrale studentische Ansprechperson für dieses Thema. Besonders wichtig ist mir der Austausch mit dem FHV-Team und den Chairpersons der Partnerhochschulen sowie die Mitwirkung an RUN-EU-Formaten. Dabei setze ich mich dafür ein, Studierende zu informieren, ihre Perspektiven hörbar zu machen und gemeinsam die Rahmenbedingungen an der FHV aktiv weiterzuentwickeln.
Aus Sicht von RUN-EU – wie blickst du auf die letzten beiden Jahre deines Masterstudiums Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation zurück?
Nicolas Schmidle: Sehr positiv. Besonders freut mich, dass Mobilitäten inzwischen besser gefördert werden und der Zugang für Studierende leichter ist. Internationale Erfahrungen sollten nicht am Geld scheitern. Insgesamt ist das Angebot sichtbarer und vielfältiger geworden. Für mich bleibt vor allem, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit ist und wie sehr ich durch den Austausch mit anderen Kulturen auch persönlich gewachsen bin.
Das Angebot von RUN-EU ermöglicht Kurzauslandsaufenthalte, auch für berufstätige Studierende. Wie wichtig findest du das für die Studierenden?
Nicolas Schmidle: Extrem wichtig. Gerade in jungen Jahren ist es wertvoll, neue Kulturen kennenzulernen und offen für Neues zu sein. Daran wächst man fachlich und persönlich. RUN-EU-Kurzzeitmobilitäten bieten besonders jenen eine Chance, für die ein Auslandssemester finanziell oder organisatorisch aufgrund von Beruf oder Familie nicht realistisch ist. Durch die gute finanzielle Unterstützung werden internationale Erfahrungen durch dieses Angebot für viel mehr Studierende zugänglich.
Gab es für dich im Rahmen von RUN-EU ein Highlight?
Nicolas Schmidle: Ich kann mich kaum auf ein Highlight festlegen, jedes Land und jede Hochschule war auf eigene Weise besonders. In Erinnerung bleibt mir ein herbstlicher Nachmittag in Brügge, als wir nach einer Vorlesung im Rahmen eines Kurzaufenthalts durch die Altstadt schlenderten und in einer kleinen Bar landeten. Solche Momente vergisst man nicht. Auch die Grillfeier an der FHV, die ich mit meinem Freund und Vice-Chair Florian Tagwerker für rund 100 Personen organisiert habe, war ein echtes Highlight. Und die Student Week 2024 an der FHV, bei der wir internationalen Studierenden unsere Heimat zeigen konnten, etwa bei der Wanderung auf den Hohen Fraßen, war etwas ganz Besonderes.
Möchtest du noch etwas ergänzen?
Nicolas Schmidle: Ich kann nur sagen: Traut euch und macht einfach mit. RUN-EU bietet sehr viele Möglichkeiten, bei denen man fachlich, persönlich und international unglaublich viel mitnehmen kann. Man muss nicht immer gleich ein ganzes Auslandssemester machen, oft reicht schon ein erster kleiner Schritt. Wer offen ist und sich einbringt, wird dafür auf jeden Fall belohnt. Und wer noch mehr mitgestalten möchte: Im RUN-EU Student Council der FHV freuen wir uns immer über neue Mitglieder. Aktuell sind auch zwei Positionen als Vice-Chairperson frei, bewerbt euch! Infos und Bewerbungen Vice-Chairperson: oeh-run-eu@fhv.at
FAQs
Was ist RUN-EU?
RUN-EU steht für „Regional University Network – European University“. Das europäische Hochschulnetzwerk verbindet Hochschulen aus verschiedenen Ländern und fördert internationale Zusammenarbeit, Mobilität und interkulturelles Lernen.
Welche Vorteile bietet RUN-EU Studierenden?
Studierende sammeln internationale Erfahrungen, knüpfen Kontakte in ganz Europa und nehmen an Kurzzeitmobilitäten, internationalen Projekten und gemeinsamen Lernformaten teil.
Sind internationale Erfahrungen auch ohne Auslandssemester möglich?
Ja. RUN-EU bietet Kurzzeitmobilitäten und internationale Programme, die besonders für berufstätige Studierende oder Studierende mit Familie attraktiv sind.
Du willst internationale Erfahrungen sammeln und dein Netzwerk ausbauen?
Die FHV bietet durch RUN-EU und das International Office vielfältige Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte und internationale Lernerfahrungen. Mehr Informationen hier.