FHV startet zukunftsorientiert ins Studienjahr
08.09.2026
715 Erstsemestrige starten diese Woche – erstmalig mit der Orientierungswoche „Ready, Study, Go!“ alle gemeinsam – ihr Studium an der FHV. Sie haben sich unter 1.218 Bewerberinnen und Bewerbern, die die formalen Aufnahmekriterien erfüllt hatten, durchgesetzt (Bewerbungsquote 1,7).
Die FHV geht praxisnah und zukunftsorientiert ins neue Studienjahr. Future Skills und ein reflektierter Umgang mit Künstlicher Intelligenz wurden konsequent in den Curricula verankert. „Die FHV ist ein zentraler Motor für Vorarlbergs Zukunft: Sie qualifiziert Fachkräfte, setzt starke Innovationsimpulse und stärkt unseren Wirtschafts- und Forschungsstandort. Mit der gemeinsamen Orientierungswoche, der Möglichkeit für ein duales Studium und dem klaren Fokus auf Future Skills zeigt die Hochschule, wie moderne, praxisnahe Bildung gelingt“, so Landeshauptmann Markus Wallner und Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink.
Die FHV ist und bleibt die Hochschule, die für den Lebens-, Wirtschafts- und Wissenschaftsraum Vorarlberg ausbildet und forscht. Sie bietet mehr als 20 Studienprogramme in Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Soziales und Gesundheit. Mit Stichtag 1. September verzeichnet die Hochschule 1.218 Bewerbungen, 53 Prozent davon von Frauen. Auf einen Studienplatz kommen durchschnittlich 1,7 BewerberInnen, damit bleibt die Nachfrage auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Rund 80 Prozent der Erstsemestrigen sind aus Vorarlberg. Während zahlreiche Bachelor- und Masterstudierende gerade ihre Abschlussprüfungen an der Hochschule absolvieren und im Oktober ihre Sponsion feiern, haben 715 Personen eine Zusage erhalten und starten nun ins neue Studienjahr. „Sehr erfreulich ist das große Interesse an unseren technischen Bachelorstudiengängen: Hier verzeichnen wir heuer einen historischen Höchststand bei den Bewerbungen. Bei den Masterstudien ist International Management and Leadership besonders gefragt“, berichtet FHV-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl. Hohe Bewerbungszahlen gibt es zudem für die Bachelorstudien Gesundheits- und Krankenpflege, Soziale Arbeit, Internationale Betriebswirtschaft und Informatik – Digital Innovation sowie für den Master Internationale Betriebswirtschaft – Zukunftsfähiges Management mit der Vertiefung Finance & Controlling. 74 Prozent aller sich bewerbenden Personen kommen aus Vorarlberg, 17 Prozent aus der DACH-Region, sechs Prozent aus dem restlichen Österreich und drei Prozent aus anderen Ländern.
Hohe Qualität der Studienprogramme
Die FHV steht für eine hochwertige akademische Ausbildung mit starkem Praxisbezug. Das bestätigt das aktuelle CHE-Hochschulranking* (Centrum für Hochschulentwicklung), das seit über 25 Jahren das umfassendste und detaillierteste Hochschulranking im DACH-Raum ist. Landeshauptmann Markus Wallner sagt dazu: „Die FHV beweist, wie mit praxisnahen und zukunftsorientierten Programmen am Standort Vorarlberg hochqualifizierte Kräfte ausgebildet werden. Was die FH Vorarlberg besonders stark macht, ist die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft.“ Die Bachelorstudien Soziale Arbeit, Internationale Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen erzielten im Ranking Spitzenbewertungen von bis zu 4,6 von fünf Sternen und liegen damit deutlich über dem Durchschnitt der teilnehmenden Hochschulen im deutschsprachigen Raum. Besonders gut bewertet wurden Praxisorientierung, Studienorganisation, Lehrangebot und die Unterstützung durch Lehrende. „Besonders erfreulich ist zudem, dass nahezu 100 Prozent der befragten Studierenden in der Regelstudienzeit abschließen“, betont FHV-Rektorin Regine Kadgien. Qualität in der Lehre bedeutet dabei auch, Studierende auf die Anforderungen von morgen vorzubereiten.
Future Skills integriert
Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie Wissen vermittelt, erworben und angewendet wird. Die FHV greift diesen Wandel aktiv auf und entwickelt ihre Curricula konsequent weiter. Interdisziplinäre Kooperation und Kollaboration zählen zu den zentralen Future Skills, die den Studierenden an der FHV vermittelt werden. Fundiertes Fachwissen bleibt dabei die unverzichtbare Basis des Studiums, wird aber gezielt mit Future Skills und dem kompetenten Umgang mit KI verbunden. „Statt der reinen Reproduktion von Wissen rücken Verständnis, kritische Einordnung und die Fähigkeit, KI reflektiert und zielgerichtet einzusetzen, stärker in den Mittelpunkt. Gleichzeitig gewinnen Kompetenzen wie kritisches Denken, Kreativität, digitale Kompetenz, Kollaboration sowie ethisches und soziales Verantwortungsbewusstsein an Bedeutung. Genau diese Zukunftskompetenzen vermitteln wir unseren Studierenden und verbinden diese mit Fachwissen und konkreter Anwendung in der Praxis“, erläutert FHV-Rektorin Regine Kadgien. Denn während KI Berufsbilder verändern und wiederkehrende Tätigkeiten übernehmen wird, gewinnen menschliche Fähigkeiten wie kritisches Denken, Kreativität, Zusammenarbeit und Kommunikation weiter an Bedeutung. Zukunftsfähigkeit bedeutet für die FHV jedoch nicht nur, Studium und Lehre weiterzuentwickeln, sondern auch die angewandte Forschung und wissenschaftliche Karrierewege auch in diesem Studienjahr zu stärken.
Duales Studium
Attraktiv sowohl für Studierende als auch für Unternehmen gestalten sich die dualen Studienmöglichkeiten wie sie bspw. im Bachelor Elektronik und Informationstechnologie, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik und Informatik – Digital Innovation angeboten werden. Die Studierenden sind zwei Tage in der Woche an der FHV und arbeiten drei bis vier Tage im Betrieb. „Die enge Verzahnung von Studium und Beruf verbindet aktuelles wissenschaftliches Know-how mit wertvoller Praxiserfahrung. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen qualifizierte Nachwuchskräfte, die sie gezielt auf ihre Anforderungen vorbereiten können“, erklärt FHV-Rektorin Regine Kadgien. Interessierte Unternehmen können sich am 24. September beim Dualforum an der FHV über eine Partnerschaft informieren.
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