Dr. Andreas MITTERMEIER, BSc MSc
Scientist
3 Fragen – 3 Antworten
Wie bist du von der medizinischen Bildgebung zur Wirtschaftsinformatik gekommen?
Ich habe im Bereich der medizinischen Bildgebung promoviert und mich schon früh mit KI-Methoden auseinandergesetzt. Mein Forschungsschwerpunkt hat sich dann auf Large Language Models in der Radiologie konzentriert. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, wie gut sich diese Methoden auch auf wirtschaftliche Fragestellungen übertragen lassen. In der Wirtschaftsinformatik habe ich ein neues, spannendes Feld außerhalb der Medizin entdeckt, in dem ich mein technisches Wissen gezielt einsetzen und weiterentwickeln kann.
Was interessiert dich an der digitalen Transformation besonders?
Mich fasziniert, wie Digitalisierung und KI die Arbeitswelt, das Lernen und unternehmerisches Handeln grundlegend verändern können. Ich möchte untersuchen, wer letztendlich wie stark von der digitalen Transformation profitiert und wie diese Transformation unter Berücksichtigung von technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren erreicht werden kann.
Was motiviert dich, als Forscher an der FHV zu arbeiten?
Als neugieriger Mensch, der den Dingen gerne auf den Grund geht, ist die Wissenschaft natürlich der ideale Spielplatz. Für mich besteht Forschung jedoch nicht nur aus Daten, Analysen und Ergebnissen, sondern auch aus interdisziplinärer Zusammenarbeit und Kommunikation. Dazu gehört auch, abzuschalten und die Perspektive zu wechseln, beispielsweise in den Bergen. All dies vereint die FHV für mich an einem Ort.