In einer österreichweiten Imageanalyse unter Führungskräften schneidet die FH Vorarlberg mit hervorragenden Werten ab. Die neuesten Ergebnisse in einer von der Fachhochschul-Konferenz (FHK) in Auftrag gegebenen Studie belegen die hohe Zufriedenheit der österreichischen Führungskräfte mit den FachhochschulabsolventInnen. In Vorarlberg genießen die Fachhochschulen bei den Führungskräften einen besonders guten Ruf.

80% der EntscheidungsträgerInnen in Vorarlberg haben von Fachhochschulen einen sehr guten bzw. guten Eindruck und bewerten diese auch im Vergleich zu berufsbildenden höheren Schulen (65%) und Universitäten (65%) wesentlich besser. Auch im Vergleich zu den Führungskräften österreichweit (71% guter oder sehr guter Eindruck) hat die Fachhochschule bei Führungskräften aus Vorarlberg einen besseren Ruf. 89% der Befragten halten das Studium an Fachhochschulen mit Aufnahmeverfahren, begrenztem Studienplatzangebot und festgelegter Studiendauer für gut oder sehr gut organisiert.

Exzellente Berufschancen
Fachhochschulen wird von 43% der EntscheidungsträgerInnen in Vorarlberg ein eher oder viel höherer Stellenwert im österreichischen Bildungssystem als Universitäten eingeräumt (österreichweit nur von 27%). Insbesondere was die Berufsaussichten betrifft, sehen die befragten Führungskräfte aus Vorarlberg FachhochschulabsolventInnen klar im Vorteil: 81% meinen, dass FH-AbsolventInnen sehr gute Berufsaussichten haben und lediglich 57% sehen entsprechende Chancen für Uni-AbsolventInnen. 43% der Vorarlberger EntscheidungsträgerInnen geben sogar an, dass Personen mit FH-Abschluss gegenüber UniversitätsabsolventInnen bevorzugt werden.  

„Hier zeigt sich unsere hervorragende Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Wirtschaft und Industrie. Durch ihre praxisorientierte Ausbildung sind unsere AbsolventInnen als hochqualifizierte Fachkräfte in den Betrieben sehr gefragt. In Summe haben 98,5 Prozent aller AbsolventInnen der FH Vorarlberg spätestens zwei Monate nach der Sponsion eine Arbeitsstelle. Das ist ein absoluter Rekordwert und entspricht der Vollbeschäftigung”, freut sich Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg, über die hervorragenden Imagewerte.

Starker Praxisbezug
Sowohl bei den österreichischen Führungskräften insgesamt als auch bei EntscheidungsträgerInnen in Vorarlberg schneiden Fachhochschulen in allen abgefragten Dimensionen besser ab als Universitäten. Bezogen auf die Führungskräfte in Vorarlberg ist die Differenz besonders aussagekräftig bei folgenden Punkten: Fachhochschulen bieten einen wesentlich stärkeren Praxisbezug als Universitäten (72% vs. 14%), arbeiten enger mit Unternehmen zusammen (76% vs. 23%), tragen stärker den Anforderungen der Wirtschaft Rechnung (69% vs. 23%) und stehen im Vergleich zu Universitäten viel stärker für Leistungsorientierung und unternehmerisches Denken (70% vs. 23%).

Außerdem punkten Fachhochschulen gegenüber Universitäten bei der Einschätzung der Nähe zu Wirtschaft und Industrie (84% vs. 34%), der Modernität (81% vs. 31%), der Praxisorientierung (80% vs. 26%) sowie Effizienz (75% vs. 36%). Auch werden Fachhochschulen mit besseren Berufsaussichten (84% vs. 69%) und Offenheit für Neues assoziiert (81% vs. 50%).

Über die Studie
Die Führungskräfteanalyse wurde von der Fachhochschul-Konferenz (FHK) in Auftrag gegeben. 1.090 EntscheidungsträgerInnen österreichischer Unternehmen wurden vom Institut für empirische Sozialforschung GmbH (IFES) befragt, darunter 80 Führungskräfte aus Vorarlberg. Die Befragung erfolgte im Rahmen der von IFES lancierten Leseranalyse Entscheidungsträger.

Die Ergebnisse im Detail gibt es unter www.fhk.ac.at

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