Die Naturwissenschaft und das Interesse an der Technik begleiten Owais Malikzada schon lange.

Nach seinem Abschluss eines naturwissenschaftlichen und technologischen Gymnasiums in München studierte der heute 25-Jährige „Management Erneuerbare Energien“ in Freising. „Im Bachelorstudium fehlte mir aber noch der Technikfokus, der ist etwas zu kurz gekommen. Deshalb suchte ich für den Master nach einem Studiengang, der wirtschaftliche und technische Aspekte mit einem Schwerpunkt im Energiebereich vereint und bin an der FH Vorarlberg fündig geworden“, erzählt der gebürtige Münchner. 2018 beginnt er den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Energietechnik und Energiewirtschaft“ an der FH Vorarlberg.

Einzigartige Kombination
„Für mich ist der Studiengang mit wirtschaftlichem und technischem Energiefokus in dieser Form einzigartig in der Umgebung. Deshalb habe ich auch jede Woche den längeren Weg von München nach Dornbirn in Kauf genommen“, erklärt Owais. Aus seiner Sicht spricht für die FH Vorarlberg neben den interessanten Inhalten des Lehrplans auch die persönliche Betreuung seitens der Dozierenden und der Administration: „Studierende erhalten viel Freiraum, sich individuell weiterzuentwickeln bzw. weiterzubilden.“

Im vergangenen Sommer schloss er das Studium überaus erfolgreich ab. Für seine sehr gute Masterarbeit zur Prognose von Preisen im Spotmarkt der Energiebörse erhielt der diesjährige Absolvent bei der Sponsion die „Starke Partner“-Auszeichnung. Die Ergebnisse der Masterarbeit seien nicht nur von hoher wirtschaftlicher Relevanz für den Stromhandel, mit der Anwendung von Machine Learning Algorithmen und Künstlicher Intelligenz auf Daten von Solar- und Windkraftanlagen zeige Herr Malikzada, dass die Energiewende eine Hightech-Aufgabe ist, so die Begründung.
Schon vor Abschluss des Studiums hatte Owais Malikzada einige konkrete Jobangebote. „Mit meinem Jobeinstieg nach dem Studium bin ich super zufrieden. Bei der VK Energie arbeite ich in einem jungen, innovativen Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft und kann so die Studieninhalte bestens einsetzen.“

Neuer Studiengang
Seit dem Wintersemester wird der Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft mit aktualisierten Inhalten und der Bezeichnung Nachhaltige Energiesysteme fortgeführt. „Der Energiesektor entwickelt sich ausgesprochen dynamisch. Energie wird digitaler, smarter und erneuerbarer. Unser berufsbegleitendes Masterstudium bildet Fachkräfte aus, die diese Entwicklungen mitgestalten“, erläutert Norbert Menke, Studiengangsleiter Nachhaltige Energiesysteme an der FH Vorarlberg. Der Studiengang qualifiziert AbsolventInnen zur Bearbeitung und Lösung von technischen und techno-ökonomischen Problemstellungen auf akademischem Niveau. Tätigkeitsfelder bieten die Bereiche Energiemanagement, Regenerative Energien, Digitalisierung, Produktengineering, Elektromobilität sowie in Forschung und Entwicklung.

Ab Herbst 2021 bietet die FH Vorarlberg auch den Bachelorstudiengang Umwelt und Technik* an.

Hier geht es zu den beiden Studiengängen:
Bachelor Umwelt und Technik*
Master Nachhaltige Energiesysteme

* Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

 

Weitere Meldungen der FH Vorarlberg