Ein Studium, das Wirtschaft und Informatik verbindet, war das Ziel von Marion Hölzl. An der FH Vorarlberg hat sie das passende Bachelorstudium gefunden.

Als Marion Hölzl im vergangenen Jahr von ihrem europäischen Freiwilligendienst in Rumänien zurückkam, war klar, dass sie ins Berufsleben einsteigen wollte: „Ich war 23 und wollte mein eigenes Geld verdienen“, erzählt die Koblacherin. „Gleichzeitig war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, mich im Bereich Wirtschaftsinformatik zu spezialisieren“. Mit dem berufsbegleitenden Bachelorstudium „Informatik – Digital Innovation“ kann Marion Hölzl beides optimal verbinden.

Faszination Wirtschaftsinformatik

Ihr Interesse für Informatik entdeckte die Koblacherin schon während ihres BWL-Studiums an der Uni Liechtenstein: „Besonders fasziniert hat mich die Möglichkeit, mithilfe von IT die verschiedenen Arbeitsabläufe in einem Unternehmen zu vereinfachen.“ So entstand der Wunsch, sich in diesem Bereich noch weiter zu spezialisieren. Auf der Suche nach einem passenden Studium stieß Marion Hölzl auf ein duales Stellenangebot bei der Walter Bösch GmbH & Co. KG. „Dual heißt, dass ich zu 50 % arbeite und zu 50 % an der FH Vorarlberg ‚Informatik – Digital Innovation‘ studiere. Für mich ist das die ideale Lösung, da ich kein Vollzeitstudium mehr wollte.“ Durch das duale Modell kann die inzwischen 24-Jährige schon in der Arbeitswelt starten und trotzdem noch studieren. Dual heißt aber auch, dass die Arbeit mit dem Studium inhaltlich abgestimmt ist. Deshalb wird Hölzl während der drei Jahre Studium in drei Abteilungen arbeiten. „Ich bin zuerst 9 Monate in der Abteilung Innovation, dann in der IT-Infrastruktur und zum Schluss in der Abteilung Prozess- und Software Entwicklung.“

Heterogene Gruppe

Da das Studium berufsbegleitend angeboten wird, sind die meisten Mitstudierenden von Hölzl in einem normalen Job. „Wir sind fast 40 Studierende und eine sehr heterogene Gruppe, sowohl was das Alter betrifft, als auch in Bezug auf den beruflichen Hintergrund“, erzählt die Koblacherin. „Die einen sind eher Software affin, die anderen kennen sich in der Hardware gut aus und andere haben - wie ich - eher einen wirtschaftlichen Hintergrund. Der Austausch ist deshalb total inspirierend. Vor allem weil wir viel in Gruppen arbeiten und so jeder sein Wissen einbringen kann.“

Teamspirit trotz Distance

Schade findet Marion Hölzl, dass sie nur zwei Wochen an der FH studieren konnten und dann ins Distance Learning wechseln mussten: „So haben wir uns noch nicht so gut kennenlernen können. Aber durch die Projekt- und Gruppenarbeiten über MS Teams lernt man sich auch kennen. Und man merkt, dass alle sehr motiviert sind.“ Generell findet sie, dass das Studium in Distance Modus gut machbar ist. „Aber in der Pause muss man halt seinen Kaffee alleine trinken“, bedauert Hölzl. Trotz der aktuellen Einschränkungen schätzt sie das persönliche Klima an der FH Vorarlberg. „Sowohl mit den anderen Studierenden als auch mit den Dozierenden und der Studiengangsleitung ist ein sehr offener Austausch da und man kann sich mit Fragen jederzeit an die anderen wenden.“

Zukunft ERP Systeme

Obwohl Marion Hölzl erst am Beginn ihres Studiums steht, weiß sie schon recht genau, wo ihre berufliche Zukunft liegen soll: „Ich würde gerne im Bereich ERP-Systeme arbeiten. Diese Verbindung von wirtschaftlichen Prozessen und Informatik finde ich äußerst spannend und außerdem liegt hier eine große Zukunft.“

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