Vom 6. bis 8. September fand die „Foundations of Genetic Algorithms 2021” (FOGA’21) als virtuelle Veranstaltung an der FH Vorarlberg statt.

Die 16. Veranstaltung in dieser ACM Konferenzreihe, die die Special Interest Group for Genetic and Evolutionary Computation alle zwei Jahre organisiert, hatte 84 registrierte Teilnehmer, 10 wissenschaftliche Vorträge und 2 Keynote-Präsentationen. In den Vorträgen wurden Forschungsergebnisse zu theoretischen und empirischen Untersuchungen von Optimierungsalgorithmen präsentiert. Als „Best Paper“ wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Artikel Focused jump-and-repair constraint handling for fixed-parameter tractable graph problems von Luke Branson und Andrew M. Sutton, beide von der Universität Minnesota Duluth, prämiert. 

Keynotes internationaler Experten

Bei den Keynotes von Adi Livnat (Universität Haifa) und Tim Roughgarden (Columbia Universität) wurden neue und interessante Einblicke in die Algorithmenentwicklung vorgestellt. Adi Livnat zeigte, wie neue Erkenntnisse aus der Biologie Möglichkeiten bieten, neue Operatoren für Algorithmen abzuleiten. Tim Roughgarden untersuchte die Frage, welcher Algorithmus für welche Problemstellung der beste ist. Insbesondere im Umfeld der datengetriebenen Analyse und beim Einsatz von KI-Verfahren ist eine Antwort auf diese Frage essentiell für eine effiziente Anwendung.


Steffen Finck, Michael Hellwig (beide Fachhochschule Vorarlberg) und Pietro S. Oliveto (Universität Sheffield, GB) organisierten FOGA’21.
 

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